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Inhouse-Logistik mit smarten Lösungen

Für OEZ von Siemens in Tschechien betreibt DACHSER Inhouse-Logistik. Dazu gehören die internen Transporte, die Just-in-Time Produktionsversorgung und Value Added Services wie das Ziehen von Proben. OEZ profitiert von kürzeren Wegen, schnelleren Reaktionszeiten und reduziert obendrein die Logistikkosten.

DACHSER betreibt für OEZ von Siemens in Tschechien Inhouse-Logistik.

Die Rechnung ist einfach: Kürzere Wege bedeuten weniger Zeitaufwand. Zeit, die besonders wertvoll ist, wenn man, wie OEZ, im Elektrotechnik-Geschäft tätig ist. Und Zeit ist schließlich Geld. Dieser einfachen Überlegung folgend, suchte OEZ einen Logistikpartner, der vor Ort die Warehouse-Prozesse optimieren und künftig vollständig übernehmen kann. 2016 erhielt DACHSER den Zuschlag und hatte dann ein Jahr lang Zeit, das Projekt zu realisieren. „Während der Projektrealisierung gab es viele Besonderheiten und Herausforderungen, die es zu meistern galt“, erzählt Tadeáš Kos, Contract Logistics Manager bei DACHSER Czech Republic. Neue Mitarbeiter wurden eingestellt und spezifisch geschult. Ein eigenes 3-D-Modell des Warehouses, das es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gab, erleichterte die Visualisierung der Prozesse. Als das neue, produktionsnahe Warehouse auf dem OEZ-Werksgelände im tschechischen Letohrad dann schließlich fertiggestellt war, musste es in kürzester Zeit in Betrieb genommen werden. „Der Echtstart war für Februar 2018 geplant, fand aber schon im Dezember 2017 statt“, sagt Kos stolz. Heute bearbeitet DACHSER dort knapp 1.400 Lieferaufträge pro Tag und organisiert rund 8.000 Artikel auf einer Fläche von 5.300 Quadratmetern für seinen tschechischen Kunden. 410 innerbetriebliche Milkruns pro Tag gewährleisten die bedarfsgerechte Bereitstellung der Artikel.

Optimierung mit smarten Lösungen

DACHSER Breclav wickelt die gesamte Inhouse-Logistik für OEZ ab - mit allem, was dazu gehört: Wareneingang, Warehousing, Musterziehung, Qualitäts-Monitoring sowie alle internen Transporte und die Just-in-Time Produktionsversorgung. Kanban-Prozesse ermöglichen schnellere Wareneingangsabläufe, genaue Produktionsversorgung und reduziert die Flächen. Und auch die Warehouse-Technik ist auf dem neuesten Stand. So erleichtern elektrische Handhubwagen die Arbeit der Mitarbeiter, neue Technologien wie Fingerscanner oder Exoskelette testet DACHSER ebenfalls vor Ort. Ein Staplerleitsystem, bei dem für jeden Schubmaststapler in der Warehouse-Management-Software Mikado ein eigener Bereich abgebildet wird, beschleunigt die Auslagerungsprozesse und reduziert die Anzahl der benötigten Stapler.

„Ziel von OEZ war es, kürzere Wege vom Warehouse zur Produktion und damit schnellere Reaktionszeiten sowie eine Reduzierung der Logistikkosten zu erreichen - durch Eingliederung des Warehouses in eigene, produktionsnahe Räumlichkeiten und den Betrieb durch einen Dienstleister“, fasst Ing. Roman Schiffer, CEO von OEZ s.r.o., die Kundenanforderungen zusammen. „Wir profitieren von einheitlichen Prozessen mit unserer integrierten Software MIKADO, sind aber flexibel genug, um auch Inhouse-Logistikprojekte abwickeln zu können“, sagt Alexander Tonn, Corporate Director Corporate Contract Logistics bei DACHSER. Durch das gute Zusammenspiel der DACHSER-Teams in Tschechien und Deutschland und der offenen Kommunikation mit dem Kunden konnten so die Prozesse beider Seiten optimiert werden. Für OEZ zahlt sich das Konzept aus. Neben der Reduzierung von Zeit und Kosten profitiert OEZ von Transparenz in der Leistung, in den Prozessen und den Kosten. Damit das auch so bleibt, stellen OEZ und DACHSER ihre Prozesse regelmäßig auf den Prüfstand und entwickeln ihre Zusammenarbeit stetig weiter. Denn Zeit ist Geld.

Ansprechpartner Annette Rausch Corporate Public Relations