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Digitalisierung

Der Blick fürs Ganze

Die Logistik hatte Selina Hipp beim Thema Karriereplanung zunächst gar nicht auf dem Zettel. Genauso wenig die chemische Industrie. Doch nun verbindet sie beruflich beide Branchen als Business Development Manager Switzerland DACHSER Chem Logistics.

 

Kam als Quereinsteigerin zu DACHSER: Selina Hipp; Bildquelle: Nico Pudimat
Kam als Quereinsteigerin zu DACHSER: Selina Hipp; Bildquelle: Nico Pudimat

Zielstrebigkeit, Neugier und eine gute Portion Unerschrockenheit – mit diesen Eigenschaften packt Selina Hipp viele Dinge im Leben an, auch ihre Karriere. Und als sich die Gelegenheit ergab, bei DACHSER in der Schweiz etwas völlig Neues auszuprobieren, zögerte die 31-Jährige nicht lange. Dabei brachte die neue Stelle als Business Development Manager Switzerland DACHSER Chem Logistics einige Herausforderungen mit sich. „Die chemische Industrie ist für DACHSER in der Schweiz wichtig und birgt viel Potenzial“, erläutert Selina Hipp. „Das ist ein sehr spannendes, aber auch komplexes Marktumfeld, in dem man erstmal spezifische Fachkompetenz aufbauen muss.“ Da hieß es von Anfang an, viel analysieren, lernen und sich eng austauschen. „Wir haben uns als Team gleich sehr gut gefunden, und meine Kollegen stehen mir mit Rat und Tat immer zu Seite“, berichtet Selina Hipp.

Auf Umwegen in die Logistik

In der DACHSER-Welt ist die junge Deutsche schon länger bestens angekommen. Vor fast fünf Jahren kam sie als Quereinsteigerin ins Unternehmen. „Als ich damals die Anzeige von DACHSER sah, dachte ich: Das klingt spannend. Das Unternehmen war mir ein Begriff, da mein Onkel in der Transport- und Logistikbranche tätig war“, erzählt Selina Hipp. Doch dass sie auch selbst mal in der Logistik landen würde, war alles andere als klar. Während des Bachelorstudiums in Betriebswirtschaft sammelte Selina Hipp zunächst erste Berufserfahrungen in einer Eventagentur, wechselte zu einer Unternehmensberatung und ließ sich dann von einem technologischen Start-up locken. „Ich habe durch diese unterschiedlichen Stationen gelernt, wie man Vertrauen gewinnt, Informationen zielgruppengerecht aufbereitet und präsentiert, kosteneffizient plant und organisiert. Und nie den Blick fürs große Ganze verliert. Aber mit Logistik hatte dies alles nicht viel zu tun“, sagt sie.

„Die chemische Industrie ist für DACHSER in der Schweiz wichtig und birgt viel Potenzial.“

Inzwischen ist die Logistik ihr zweites Zuhause. 2016 startete Selina Hipp bei DACHSER und bewährte sich als Assistentin des Landesleiters in der Schweiz. Dort war sie Ansprechpartnerin für Niederlassungs-, Verkaufs- und Abteilungsleiter sowie Schnittstelle zu anderen Auslandsgesellschaften und zur Konzernzentrale in Kempten, Deutschland. „Das war eine sehr facettenreiche Aufgabe, die viel Geduld, Empathie und Durchsetzungsvermögen erforderte. Gleichzeitig wurde ich mit mehreren Projekten betraut, zum Beispiel im Bereich Innovationen. So habe ich dazu beigetragen, das strategische Innovationsprogramm „Idea2net“ von DACHSER in der Schweiz umzusetzen. Außerdem habe ich den Empfang geführt und zwölf Auszubildende betreut.“ Gleichzeitig absolvierte sie noch ein berufsbegleitendes Masterstudium mit dem Schwerpunkt strategisches Management. Die neu geschaffene Position als Business Development Manager Switzerland DACHSER Chem Logistics war dann die nächste Stufe in ihrer beruflichen Entwicklung.  

Neuen Ideen auf der Spur
Neuen Ideen auf der Spur

Auf einer neuen Position

Die Corporate Solution DACHSER Chem Logistics gab es in der Schweiz zwar schon, aber Selina Hipp wurde beauftragt, die Weiterentwicklung der Branchenlösung zu forcieren. Bereits vor Antritt der neuen Position besuchte sie diverse Weiterbildungen und DACHSER-Niederlassungen im Ausland. Zudem arbeitete sie gemeinsam mit den Experten von DACHSER Chem Logistics im Head Office in Deutschland sowie ihrem neuen und alten Chef, dem Schweizer Landesleiter Urs Häner, an der Schärfung des Profils der Branchenlösung für die Schweiz.

„Die Corporate Solution DACHSER Chem Logistics soll innerhalb der nächsten fünf Jahre in der chemischen Industrie der Schweiz ein bekannter Player und zum präferierten Logistikpartner der ansässigen Chemie-Unternehmen werden“, erklärt Selina Hipp. „Das ist unsere Mission, und ich freue mich, meinen Teil dazu beitragen zu können.“ Zur Seite stehen ihr dabei die Experten im Head Office, die ihre wichtigsten Ansprechpartner in Fachfragen sind. Zudem ist Selina Hipp im engen Austausch mit den Schweizer Verkaufsleitern und ihren Teams. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Marktanalyse, die Unterstützung des Verkaufs bei Fragen rund um die Chemie sowie Auswertungen oder auch die Erstellung von Trainings.  

Selina Hipp kümmert sich neben ihren Aufgaben als Business Development Manager zudem weiterhin gemeinsam mit einem achtköpfigen Ideenzirkel um das Innovationsprogramm „Idea2net“ in der Schweiz. Alle Mitarbeiter können hier Ideen für Verbesserungen in der DACHSER-Welt einreichen. So wird in der Schweiz aktuell zum Beispiel an Lern-Tutorials gearbeitet, die den Auszubildenden in den täglichen Lernprozessen helfen sollen. Eine Mitarbeiter-Idee, die technische Aspekte bei den Verzollungsinformationen betrifft, wird gerade vom Head Office in Deutschland bearbeitet.

Eines liegt der Jazzdance-Liebhaberin noch am Herzen. Selina Hipp wünscht sich, dass sich in Zukunft mehr Frauen für die Logistik als Berufsfeld begeistern: „Ich bin oftmals die einzige Frau am Tisch und kann mir vorstellen, dass die weibliche Perspektive in vielen Dingen eine große Bereicherung ist.“ Frauen in Schlüsselposition sind noch eine Minderheit, aber keine Seltenheit bei DACHSER. Die Niederlassung Grevenmacher in Luxemburg wird von einem jungen, weiblichen Team geführt. Auch in anderen Landesgesellschaften – in Europa und Asien – gibt es Frauen in Managementpositionen. „Ihr Erfolg ist für mich ein toller Ansporn“, sagt Selina Hipp.  

        

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