DACHSER Logistikzentrum Unna geht in Betrieb
Standort setzt auf Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit
Mit der Inbetriebnahme des Logistikzentrums Unna rund 25 Kilometer östlich von Dortmund hat DACHSER sein europäisches Landverkehrsnetz um einen neuen Standort erweitert. Nach dem Betriebsstart des Warehouse mit 10.800 Quadratmetern im vergangenen November wurde Anfang Februar im 9.400 Quadratmeter großen Umschlagterminal sowie im 3.500 Quadratmeter großen Büro die Arbeit aufgenommen.
Mit einem Investitionsvolumen von 44 Millionen Euro zählt der neue Standort zu den größten Einzelinvestitionen im Landverkehrsnetz des Logistikdienstleisters in den vergangenen Jahren. Bereits jetzt sind rund 170 Mitarbeitende für DACHSER in Unna tätig. Mittelfristig soll die Zahl der Beschäftigten auf 300 anwachsen.
„Die Niederlassung in Unna ist in vielerlei Hinsicht ein Leuchtturmprojekt für DACHSER“, sagt Alexander Tonn, COO Road Logistics bei DACHSER. „Hier bringen wir modernste Technik und KI-gestützte Systeme zum Einsatz. Zudem werden für den Ausbau der Elektromobilität die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Damit setzen wir Maßstäbe für Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit im eigenen Logistiknetzwerk – und darüber hinaus.“
Jürgen Sobkowiak, General Manager DACHSER Dortmund, ergänzt: „Wir schaffen in Unna moderne Arbeitsplätze in der Zukunftsbranche Logistik. Kunden aus Industrie und Handel in der Region profitieren von gewohnt zuverlässigen und effizienten Transport- und Warehouse-Dienstleistungen mit passender Verkehrsanbindung an Märkte in aller Welt.“

Die Niederlassung in Unna ist in vielerlei Hinsicht ein Leuchtturmprojekt für DACHSER.
Alexander Tonn, COO Road Logistics bei DACHSERAutomatisierung und Nachhaltigkeit im Fokus
Die gesamte Anlage wird, wie alle DACHSER Niederlassungen, mit 100 Prozent Grünstrom betrieben. Eine Photovoltaikanlage mit 1.000 kWp Leistung erzeugt erneuerbare Energie direkt vor Ort. Für das Dachtragwerk kamen Holzleimbinder zum Einsatz. Die Dachbegrünung fördert Biodiversität und verbessert das Mikroklima. Wärmepumpen sorgen für eine emissionsfreie Beheizung und Kühlung der Büroflächen. Auch der Brownfield-Ansatz, bei dem eine Fläche im Industriepark genutzt wird, die bereits zuvor bebaut war, trägt zur Ressourcenschonung und zur Minimierung des Flächenverbrauchs bei. Dabei wurde das Rückbaumaterial zu etwa. 96 Prozent der direkten Wiederverwendung zugeführt und der größte Teil davon qualitätsüberwacht auf dem Baufeld wieder eingebaut.
Der neue Standort wird zudem eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge bieten. Neben zwölf Ladestationen für Pkw mit der Option zur Erweiterung auf 50 weitere Ladepunkte werden bis Ende März mehrere Ladepunkte für E-Lkw fertiggestellt: Fünf sind für schnelles Laden mit bis zu 400 kW vorgesehen, an einem weiteren werden bis zu 1.000 kW möglich sein – der erste Megawatt-Ladepunkt im DACHSER Netzwerk.
Auch mit Blick auf Digitalisierung ist das Logistikzentrum zukunftsfähig aufgestellt. So ist das Umschlagterminal mit dem Digitalen Zwilling @ILO ausgestattet. Durch die preisgekrönte Technologie werden Packstücke im Terminal beim Eintritt, Aufenthalt und Verlassen vollautomatisch identifiziert, lokalisiert, vermessen und im Transportmanagementsystem erfasst. Dies beschleunigt die Prozesse und sorgt für mehr Transparenz im Stückgut-Terminal. Im Warehouse werden autonome Transportfahrzeuge (AMR) zum Einsatz kommen. Die Roboter navigieren selbstständig, um wiederkehrende Aufgaben wie das ebenerdige Ein- und Auslagern von Paletten zu übernehmen.
Wir schaffen in Unna moderne Arbeitsplätze in der Zukunftsbranche Logistik.
Jürgen Sobkowiak, General Manager DACHSER DortmundDirekte Anbindung an das internationale Netzwerk
Die neue Logistikanlage in Unna mit ihren Warehouse-Kapazitäten und Umschlagterminal ist ein wichtiger neuer Knotenpunkt im Netzwerk von DACHSER. An insgesamt 94 Toren können Lkw be- und entladen werden. Sendungen werden effizient im Umkreis verteilt sowie am Standort zur internationalen Weiterverteilung in das DACHSER Netzwerk eingespeist.