Karriere

Logistikdienstleister und Familienunternehmen.

Die Geschichte von DACHSER

Es gab nicht die eine Unternehmerpersönlichkeit, die die Dachser-Geschichte geprägt hat, sondern immer eine Vielzahl von maßgeblichen Gestaltern die nachhaltigen Akzente in der Unternehmensentwicklung gesetzt haben. Und es waren und sind nicht nur Männer, sondern auch Frauen der Dachserfamilie, die als Akteure auftraten. Um die Authentizität und den geschichtlichen Kontext zu vermitteln, werden historische Bilder verwandt. Es sind keine perfekten Hochglanzbilder, jedoch vermitteln sie die Lebendigkeit des historischen Augenblicks.

Die Geschichte von Dachser ist eine Geschichte von Mut und dem stets kalkulierten Risiko Entscheidungen zu treffen und Wege einzuschlagen, die oft entgegengesetzt zu Mehrheitsmeinungen und Branchentrends lagen. Chancen frühzeitig erkennen und konsequent zu nutzen - so ist aus einer lokalen Spedition ein global agierendes und transnational führendes Logistikunternehmen entstanden. Innere Stärke und Problembewältigung aus eigener Kraft – das prägte die Kultur von Dachser. Die Grundlage dafür sind eine wertebasierte, vorausschauende Unternehmensführung und ein auch in Krisenzeiten stabiles und robustes Geschäftsmodell. Es ist dieses „Erbe“, das die aufeinander aufbauenden Phasen der Entwicklung des Familienunternehmens prägt.

Epoche 1: Vom Start-up“ in der Weltwirtschaftskrise zum führenden Transportunternehmen in Süddeutschland 1930er bis Anfang der 1980er Jahre

Thomas Dachser gründete mitten in der Weltwirtschaftskrise mit 24 Jahren in Kempten ein Fuhrunternehmen als Ein-Mann-Betrieb und legt damit den Grundstein für DACHSER. Bis Ende der 1930er werden die ersten Zweig-Niederlassungen in Memmingen und Neuss/Düsseldorf gegründet und regelmäßige Käsetransporte vom Allgäu ins Rheinland durchgeführt. Die Lebensmittellogistik definiert das damalige Geschäftsmodell.
Schon früh bestimmten damals sowohl starke Niederlassungsleiter als auch Dachser Ehefrau Anna Dachser die Unternehmensführung mit. Krieg und Wiederaufbau, die Gründung weiterer Zweigniederlassungen, das „Wirtschaftswunder“, und das Zusammenwachsen Europas setzten in der Folge die Wegmarken für Wachstum und einen damit einhergehenden Transformationsprozess.

Die NS-Zeit bedeutete mit der Wirtschaftsbelebung infolge von Vierjahresplan und staatlicher Konjunkturpolitik auch für Dachser einen Aufschwung des speditionellen Geschäfts. Die Firma profitierte von dem seit 1932/33 einsetzenden enormen Wachstum des Güterverkehrsmarktes; aus dem Ein-Mann-Unternehmen wurde ein kleines Unternehmen, in dem auch Anna Dachser nach der Heirat 1935 eine aktive Leitungsrolle übernahm und das 1936 acht Angestellte und zehn Arbeiter beschäftigte. 1934 war in Memmingen eine erste Niederlassung gegründet worden, 1937 sollte in Düsseldorf/Neuss die zweite Zweigstelle folgen. Dachser konnte sich damit in der Allgäuer Speditionsbranche neben anderen Spediteuren etablieren. Wie viele Unternehmer passte sich auch Thomas Dachser opportunistisch und unpolitisch an das NS-Regime an. Im Mai 1933 trat er der NSDAP als Mitglied bei.

Mit Kriegsbeginn brach jedoch das auf den Lebensmitteltransport ins Ruhrgebiet ausgerichtete Speditionsgeschäft und die damit verbundenen lukrativen Fernverkehrseinnahmen ein. Zwischen 1939 und 1942 halbierte sich der Umsatz. Dazu kamen Zwangsverkäufe aus dem Fuhrparkbestand an die Wehrmacht und ein Schrumpfen des zeitweise auf über 70 Beschäftigte angewachsenen Beschäftigtenstandes durch Kriegsdienst auf nur noch ca. die Hälfte. Auch bei Dachser kamen zeitweise Zwangsarbeiter zum Einsatz, 2 bis 3 Niederländer und Franzosen, die im Lagerumschlag beschäftigt wurden. Später wurden 1942/43 in Kempten einige russische Kriegsgefangene eingesetzt. Spätestens 1944, als nach Bombenangriffen zunächst die Niederlassung in Neuss, dann auch der Hauptsitz in Kempten weitgehend zerstört wurden, erfolgte ein weiterer Einbruch; dennoch gelang es Thomas Dachser, das infolge der vielen Unternehmensverlagerungen ins Allgäu sowie zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung und Ernährungslage weiter wichtige Speditions- und Lagereigeschäft am Leben zu erhalten und mit den nun dominierenden Nahverkehrseinnahmen das Unternehmen in der Gewinnzone zu halten.

Während der staatlichen Zwangsbewirtschaftung von LKW-Laderaum in den Kriegsjahren wurde Thomas Dachser als Leiter der Allgäuer Fahrbereitschaft bestellt. Dies wurde ihm nach Kriegsende vorgeworfen. Ihm wurde zunächst durch die Besatzungsbehörde die Führung eines Betriebes untersagt und seine Firma zwischen 1946 und 1948 einem Treuhänder unterstellt. Im abschließenden Spruchkammerverfahren wurde er im Mai 1948 als Mitläufer eingestuft. Im Zuge dessen wurde ihm eine geringfügige Geldbuße auferlegt und zugleich die Treuhänderschaft aufgehoben sowie als Unternehmer rehabilitiert.

Damit und mit dem Rückenwind der Währungsreform führte Thomas Dachser sein Unternehmen in die Wiederaufbaujahre.

(Zu weiteren Informationen zu Dachser in der NS-Zeit und den unmittelbaren Nachkriegsjahren siehe die bereits 2008 erschienene Studie von Paul Erker "Das Logistikunternehmen Dachser" S.21 - 30.)
 

1952 erfolgt mit dem Beginn der Auslandsverkehre eine erste Umfirmierung in „Thomas Dachser, Internationale Spedition“. Zu dieser Zeit setzen in Deutschland feste, staatlich vorgegebene Tarife und limitierte Fernverkehrskonzessionen die Leitplanken der Verkehrspolitik. DACHSER vollzieht in den 1960er und 70er Jahren einen umfassenden Modernisierungsprozess, sowohl im Bereich der Professionalisierung der Geschäftsführung unter wesentlicher Mitwirkung von Christa Rohde-Dachser, als auch durch entscheidende Impulse von Thomas Simon in Innovationen im Fahrzeugbereich und Systematisierungen der Auslandsgeschäfte. Auch Annemarie Simon ist mit der Repräsentanz der Unternehmerfamilie intern und in der Öffentlichkeit präsent. Die Gesellschafterfamilie prägt somit die Identität und die besondere Kultur des Familienunternehmens, wobei sie gleichzeitig professionelle Strukturen fördert, die auch stark durch familienexterne Persönlichkeiten geprägt werden.

Die Grundlagen für die später eingeführte moderne Governance wurden in dieser Zeit gelegt. Und mehr denn je bestimmen starke Niederlassungsleiter als unternehmerisch agierende Persönlichkeiten die Unternehmenspolitik. Die Führung des Unternehmens lastete auf vielen Schultern. Damit ist auch nach dem Tod von Thomas Dachser 1979 die Kontinuität des familiengeführten Unternehmens gewährleistet, das mit einer Reihe von technischen wie logistischen Innovationen seinen Wachstumspfad erfolgreich fortführt. Das Problem des Vakuums, das der Gründerpatriarch in vielen Unternehmen der Nachkriegszeit nach seinem Ausscheiden hinterließ, gab es bei Dachser somit nicht.

 

Prägende Etappen der DACHSER Geschichte (1930–1982)

  • 1930: Gründung eines Fuhrunternehmens durch Thomas Dachser in Kempten.
  • 1948 bis 1950er Jahre: Wiederaufbau der im Krieg weitgehend zerstörten Niederlassungen sowie Gründung neuer Niederlassungen in Süd- und Westdeutschland (u.a. Wangen, Frankfurt, Lindau, Hamburg, Köln, München und Neu-Ulm). Der Kern des späteren DACHSER-Netzwerks entsteht. Ausbau als Sammelgutspedition und Werbung für die DACHSER-„Stückgutlinien“ als „Markenartikel des Verkehrs“.
  • DACHSER firmiert als „Internationale Spedition“ und betreibt neben einer „Auslandsabteilung“ in Kempten seit 1951 als erster Spediteur ein Luftfrachtbüro am Münchner Flughafen. In der Niederlassung Kaufbeuren werden als IATA-Agent ausschließlich Export- und Import-Geschäfte betrieben.
  • 1955: Zum 25jährigen Gründungsjubiläum, beträgt der Umsatz 33,085 Mio. DM mit inzwischen 720 Beschäftigten.
  • 1959: Einstieg in den Möbel- und Umzugstransport. Zusammen mit Georg Kolb gründete Dachser die DACHSER & Kolb Möbelspedition.
  • 1967/68: Innovation von Dienstleistungsprodukten wie den „Garantieverkehr“ für Stückgut-Sendungen im Kampf gegen den Hauptkonkurrenten Bundesbahn. Innovationen auch in den speditionellen Arbeitsabläufen durch Einsatz moderner Unterflurförderer und Teleskopförderbänder sowie Hebebühnen und Gabelstapler, d.h. weitestgehende Mechanisierung der bis dahin noch überwiegend in reiner Handarbeit betriebenen Be- und Entladevorgänge.
  • Ende der 1960er Jahre besteht das DACHSER-Filialnetz aus 30 über ganz Deutschland verteilte Niederlassungen. Zudem bestehen bereits eine Reihe von Auslandsgesellschaften in Dänemark und in der Schweiz.
  • 1970: Zum 40jähringen Gründungsjubiläum befindet sich DACHSER vielfach im Umbruch. Umrüstung des gesamten Fuhrparks auf Wechselbrücken und damit Etablierung als Innovationsführer im Sammelgutspeditionsbereich. Umsatz 177, 05 Mio. DM mit 1783 Beschäftigten.
  • 1974: Forcierung der Gründung von Auslandsgesellschaften, bereits 1970 in New York (USA), 1972 in Luxemburg und 1974/75 in Großbritannien, den Niederlanden und Belgien.
  • April 1976: Thomas Dachser zieht sich mit 70 Jahren aus der aktiven Geschäftsführung zurück und überträgt den Großteil der Unternehmensleitung auf seinen Stellvertreter Ulrich Weiß, der in einer Doppelfunktion als Niederlassungsleiter von Wangen und als Generalbevollmächtigter für DACHSER agiert.
  • 1979: Thomas Dachser stirbt.
  • 1980: 50jähriges Gründungsjubiläum von DACHSER. Start der Entwicklung von eigenen, unternehmensinternen IT-Anwendungen auf der Basis moderner Kommunikationstechnologien, allen voran die Speditionssoftware DOMINO.
  • Umsatz 401,955 Mio. DM mit 2.364 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
  • 1981: DACHSER wird exklusives deutsches Mitglied der World Air Cargo Organisation (WACO).
  • 1982: Das Familienunternehmen führt das Geschäftsfeld DACHSER Food Logistics (zunächst als „Frisch-Dienst“ firmierend) und damit eine neue Produktlinie ein. Darüber hinaus Ausweitung des speditionellen Produktportfolios mit Express, Super Express, Garantie und Fixtermin.

1932/33

Beginn der regelmäßigen Käsetransporte vom Allgäu ins Rheinland. 

1946

Während der staatlichen Zwangsbewirtschaftung von LKW-Laderaum in den Kriegsjahren wurde Thomas Dachser als Leiter der Allgäuer Fahrbereitschaft bestellt. Dies wurde ihm nach Kriegsende vorgeworfen.

1948 bis 1950er Jahre

Wiederaufbau der im Krieg weitgehend zerstörten Niederlassungen sowie Gründung neuer Niederlassungen in Süd- und Westdeutschland (u.a. Wangen, Frankfurt, Lindau, Hamburg, Köln, München und Neu-Ulm). Der Kern des späteren DACHSER-Netzwerks entsteht. Ausbau als Sammelgutspedition und Werbung für die DACHSER-„Stückgutlinien“ als „Markenartikel des Verkehrs“.

1951

DACHSER firmiert als „Internationale Spedition“ und betreibt neben einer „Auslandsabteilung“ in Kempten seit 1951 als erster Spediteur ein Luftfrachtbüro am Münchner Flughafen. In der Niederlassung Kaufbeuren werden als IATA-Agent ausschließlich Export- und Import-Geschäfte betrieben.

1970

Zum 40jährigen Gründungsjubiläum befindet sich DACHSER vielfach im Umbruch. Umrüstung des gesamten Fuhrparks auf Wechselbrücken und damit Etablierung als Innovationsführer im Sammelgutspeditionsbereich. Umsatz 177, 05 Mio. DM mit 1783 Beschäftigten

1976

Thomas Dachser zieht sich mit 70 Jahren aus der aktiven Geschäftsführung zurück und überträgt den Großteil der Unternehmensleitung auf seinen Stellvertreter Ulrich Weiß, der in einer Doppelfunktion als Niederlassungsleiter von Wangen und als Generalbevollmächtigter für DACHSER agiert

1980

50jähriges Gründungsjubiläum von DACHSER. Start der Entwicklung von eigenen, unternehmensinternen IT-Anwendungen auf der Basis moderner Kommunikationstechnologien, allen voran die Speditionssoftware DOMINO.

1982

Das Familienunternehmen führt das Geschäftsfeld DACHSER Food Logistics (zunächst als „Frisch-Dienst“ firmierend) und damit eine neue Produktlinie ein. Darüber hinaus Ausweitung des speditionellen Produktportfolios mit Express, Super Express, Garantie und Fixtermin.

 

Epoche 2: Die Entwicklung und Mobilisierung des Netzgedankens

Mitte 1980er bis Ende der 1990er Jahre

Mitte der 80er-Jahre wird der Verkehrsmarkt neu geordnet und damit die Dienstleistungsfreiheit durchgesetzt. Die jetzt entstandene freie Bildung von Preisen und der Wegfall von Konzessionen verändern das Marktmodell grundlegend. Logistiksysteme und nicht mehr bloß der reine Transport rücken in den Vordergrund. Dachser vollzieht in dieser Zeit den Paradigmenwechsel hin zu einem Stückgut-Systemlogistiker. Nicht mehr die Teilladungen haben fortan oberste Priorität, sondern das Stückgut. Prozessorientierte Vernetzungssysteme bestimmen das Dachser-Geschäftsmodell. Regelwerke zur Steuerung der Systeme richten die Abfahrtszeiten nicht mehr allein nach dem größtmöglichen Auslastungsgrad der Lkw aus, sondern nach im Voraus fixierten Ankunftszeiten. Die Einführung eines netzverbindenden, systematisch funktionierenden Fahrplans mit einem klaren Laufzeitversprechen kommt in der Logistik einer „Kulturrevolution“ gleich.

Die Voraussetzung dafür ist es, die logistischen Prozesse einer umfassenden Digitalisierung zu unterwerfen. Das bedeutet die Entscheidung der eigenen Programmierung des Speditionssystems DOMINO. Die Dachser eigene IT programmiert zudem ein Barcode-Identifikationssystem auf dem EAN-Standard, gegenläufig zu Branche, die damals noch auf unternehmensspezifische Lösungen setzten, sowie ein automatisiertes Supply Chain Event Management. Die dadurch geschaffene Netzdisziplin wird zum Fundament einer Netzqualität, die Dachser einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschafft. 

Mitte der 90er-Jahre übernimmt mit Bernhard Simon, ein Enkel des Unternehmensgründers Thomas Dachser, im neu geschaffenen Bereich für Strategie und Unternehmensentwicklung die Verantwortung für das strategische Schwerpunktprogramm „Mobilisierung für Europa“, kurz MOBILE. Dies markiert den eigentlichen Beginn des Netzgedankens in europäischer Dimension und dessen strategischer Steuerung und Managements bei DACHSER.

Nach dem Rückzug von Ulrich Weiss, dem Generalbevollmächtigten nach dem Tod von Thomas Dachser, wird 1989 Gerd Wecker Sprecher der Geschäftsführung. Aber die Familienmitglieder, insbesondere Christa Rohde-Dachser, bestimmen weithin maßgeblich die Unternehmenspolitik und stellen auch die Weichen für einen Generationswechsel in der Unternehmensführung, die schließlich 1999 in dem Eintritt von Bernhard Simon als Repräsentant der dritten Familiengeneration in die Geschäftsführung gipfelt.

Zugleich erfolgt die Neuausrichtung der Corporate Governance-Strukturen durch die Etablierung eines Verwaltungsrates im April 1992, in dem neben familienexternen Aufsichtspersonen Christa Rohde-Dachser, Annemarie Simon und später Thomas Simon sitzen. Gleichzeitig erfolgte eine grundlegende organisatorische Transformation – die Einführung einer Matrixorganisation, in der Bereichsleiter fortan einen weiteren Pfeiler in der Steuerung des Unternehmens darstellen. Simultan wurde das „duale System“ geschaffen, das den Niederlassungsleitern in ihrem unternehmerischen Wirken gegenüber der Geschäftsführung eine besondere Stellung einräumt. Und es erfolgt auch die Initiierung eines Prozesses der permanenten Professionalisierung der Unternehmensführung und Verankerung einer strategieorientierten Unternehmenspolitik.

 

Prägende Etappen der DACHSER Geschichte (Mitte 1980er bis Ende der 1990er Jahre)        

  • 1987: Zusammenführung der bisherigen beiden Dachser-Gesellschaften durch Gründung der DACHSER GmbH & CoKG und Neuordnung der Geschäftsbereiche, u.a. durch Aufbau des Geschäftsbereichs „Euronationale Produktion und Logistik“ durch Jörg Tonn.
  • 1988: Durch Firmenbeteiligungen in Hongkong/China und später auch Japan macht DACHSER die ersten Schritte zur Ausweitung seiner Aktivitäten in Asien.
  • 1989: Rückzug von Ulrich Weiss aus der operativen Führung und Etablierung eines Sprechers der Geschäftsführung mit Gerd Wecker. Aus den zunächst entstandenen drei Hauptniederlassungen in München, Kempten und Mannheim, in denen die jeweiligen Teile der Geschäftsführung agierten, entstand schließlich ein Geschäftsführungssitz in Kempten.
  • 1990: 60jähriges Gründungsjubiläum. Umsatz 801,661 Mio. DM mit 4.572 Beschäftigten.
  • 1991: Eröffnungsrede von Christa Rohde-Dachser bei der jährlichen Dachser-Management-Tagung am Eibsee.
  • 1993/94: Das Logo „Intelligent Logistics“ wird kreiert. Expansion nach der Wiedervereinigung Deutschlands in die damaligen neuen Bundesländer (NBL). DACHSER hat als erste Spedition aus der damaligen Bundesrepublik mit großem Engagement im Stückgutbereich verstanden, flächendeckend in den NBL zu distribuieren. Das DACHSER-Netzwerk in Deutschland umfasst inzwischen knapp 40 Niederlassungen. Als Initiator der Barcode-Standardisierung in Form des globalen Identifikationssystems EAN/NVE übernimmt DACHSER erneut eine Innovationsführerschaft. Auszeichnung mit dem Europäischen Logistik-Preis.
  • 1994: Ausweitung der europäischen Netzaktivitäten auf die osteuropäischen Länder und deren Integration in das DACHSER-Netz.
  • 1994/95: Start des strategischen Programms „MOBILE“ initiiert durch Bernhard Simon als Bereichsleiter Unternehmensentwicklung und damit eigentlicher Beginn des Netzgedankens und dessen strategischer Steuerung und Managements.
  • 1996: Auf- und Ausbau eines prozess- und produktionsorientierten Controlling-Systems zur Steuerung der Speditionsprozesse.

1988

Durch Firmenbeteiligungen in Hongkong/China und später auch Japan macht DACHSER die ersten Schritte zur Ausweitung seiner Aktivitäten in Asien.

1990

60jähriges Gründungsjubiläum. Umsatz 801,661 Mio. DM mit 4.572 Beschäftigten.

1991

Eröffnungsrede von Christa Rohde-Dachser bei der jährlichen Dachser-Management-Tagung am Eibsee

1993/1994

Das Logo „Intelligent Logistics“ wird kreiert. Auszeichnung mit dem Europäischen Logistik-Preis.

1994/1995

Start des strategischen Programms „MOBILE“ initiiert durch Bernhard Simon als Bereichsleiter Unternehmensentwicklung und damit eigentlicher Beginn des Netzgedankens und dessen strategischer Steuerung und Managements.

 


Epoche 3: Strategischer Paradigmenwechsel und Internationalisierung. Expansion und Übernahme der Unternehmensführung durch die dritte Generation 

Mitte der 1990er Jahre bis 2005

Das Jahr 1999 markiert das Ende von Dachser als national geprägter, deutscher Spediteur und leitet die Entwicklung zu einem europäischen Unternehmen ein. Dachser übernimmt eines der führenden französischen Logistikunternehmen:  Transports Graveleau. Mit diesem Schritt bekommt die Strategie des Unternehmens, den europäischen Binnenmarkt flächendeckend mit eigenen Dachser Landesorganisationen zu erschließen, eine neue Qualität. Anstelle von rentablen Auslandsverkehren ging es nun um den Aufbau eines europäischen Speditionsnetzwerkes in enger Beziehung und Anknüpfung zum deutschen Niederlassungsnetz.

Mit „entargo“ führt Dachser mit der Federführung von Kastner-Simon eine neue Produktwelt mit klaren und einheitlichen Leistungsversprechen europaweit ein. Es folgt eine konsequente Entwicklung aller europäischen Regionen auf der Grundlage der gleichen Prozesse, Systeme und Qualitätsstandards. Unter der Geschäftsführung von Michael Schilling entsteht in der Folgezeit das am tiefsten integrierte europäische Logistiknetz, das mit eigener Standort-Entwicklung und zahlreichen Akquisitionen Maßstäbe setzt. Vor dem Hintergrund dieser Integrations-Strategie formuliert das Unternehmen seine Mission, „der weltweit integrierteste Europa-Logistik-Dienstleister“ zu werden.

 

Prägende Etappen der DACHSER Geschichte (Mitte der 1990er Jahre bis 2005)

  • 1999 tritt Bernhard Simon in die Geschäftsführung ein und formuliert maßgeblich mit Prof. Kirsch die Grundlagen für die spätere Europastrategie und moderne Governance. Umsatz umgerechnet 1,131 Mrd. Euro, Mitarbeiter 10.481.
  • 1999: Durch die Fusion und den späteren Kauf des französischen Logistikunternehmens Graveleau, maßgeblich initiiert durch Bernhard Simon, startet DACHSER in eine neue Dimension als europaweiter Logistikdienstleister.
  • 2000/2001: DACHSER ist der erste Anbieter eines Supply Chain Event Management Tools, des bis heute einzigartigen ActiveReport. Einführung von DACHSER e-logistics als Online-Produkt für die Steuerung logistischer Aufgaben.
  • 2002-2005: Eröffnung des Eurohub in Überherrn/Saarbrücken als Drehscheibe für europäische Verkehre und Rückgrat der europäischen Expansion. Weiterer Ausbau des europäischen DACHSER-Netzwerkes, u.a. durch Übernahme der Haugstedt-Gruppe und damit neue Standorte in ganz Nordeuropa. Maßgeblicher Treiber ist Michael Schilling, seit 2002 Geschäftsführer des Bereichs Europäische Speditionsorganisation und Infrastruktur. Er setzte die von seinem Vorgänger Jörg Tonn initiierte Verbindung zur Integration der europäischen Systeme um.
  • 2003: Einführung der neuen europaweiten Produktwelt „entargo“ und umfassendes Rebranding der Dachser-Produktwelt durch Birgit Kastner-Simon, die danach die Verkaufsleitung für European Logistics übernimmt, um dann schließlich 2005 das Corporate Global Sales-Management bei DACHSER zu verantworten und mit einer stringenten Markenpolitik voranzutreiben.
  • 2005: Mit der Ernennung von Bernhard Simon, Enkel des Firmengründers, zum Sprecher der Geschäftsführung und CEO, steht erstmals wieder ein Gesellschafter an der Spitze des Unternehmens. Michael Schilling wird im November 2008 zu seinem Stellvertreter ernannt.  
  • 2005: DACHSER feiert sein 75jähriges Bestehen. Umsatz 2,006 Mrd. Euro mit 13.398 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon inzwischen 5.400 im Ausland.
  • Mit den Folgen des Tsunamis 2004: Start des Corporate Responsibility-Programms  durch die strategische Zusammenarbeit mit der Kinderhilfsorganisation terre des hommes in Indien. Dachser ist zunehmend in Ländern außerhalb Europas aktiv und trägt auch dort gesellschaftliche Verantwortung.

2002-2005

Eröffnung des Eurohub in Überherrn/Saarbrücken als Drehscheibe für europäische Verkehre und Rückgrat der europäischen Expansion. Weiterer Ausbau des europäischen DACHSER-Netzwerkes, u.a. durch Übernahme der Haugstedt-Gruppe und damit neue Standorte in ganz Nordeuropa.

2003

Einführung der neuen europaweiten Produktwelt „entargo“ und umfassendes Rebranding der Dachser-Produktwelt durch Birgit Kastner-Simon.

2005

DACHSER feiert sein 75jähriges Bestehen. Umsatz 2,006 Mrd. Euro mit 13.398 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon inzwischen 5.400 im Ausland.

Epoche 4: Internationalisierung und Erneuerung der Corporate Governance-Strukturen (2005 bis 2020)

Als konsequente Weiterentwicklung der Internationalisierungsstrategie werden die interkontinentalen Aktivitäten der See- und Luftfracht weiter ausgebaut und rücken nun in den Fokus der Expansion außerhalb Europas. Um die Grundlagen für nahtlos integrierte Supply Chains mit Road zu schaffen, wird die selbst entwickelte Software Othello weltweit ausgerollt.

Bereits 2007 unterzeichneten die Familien-Gesellschafter einen neuen, zukunftsweisenden Gesellschaftsvertrag, in dem die Übertragung der Geschäftsanteile von Annemarie Simon und Christa Rohde-Dachser auf die dritte und vierte Gesellschaftergeneration geregelt ist. Christa Rhode-Dachser und Thomas Simon ziehen sich als Familienmitglieder aus dem Aufsichtsgremium zurück und übergeben die Verantwortung an die 3. Generation.

Mit der Schaffung einer umfassenden Governance-Regelung inklusive „Familienverfassung“ und einem Leitbild für eine an Werten orientierten Unternehmensführung werden nachhaltig die Weichen für die Zukunft geschaffen. 2008 erhält Bernhard Simon u.a. auch dafür den Preis als Familienunternehmer des Jahres.

2015 erfolgt die Weiterentwicklung der Unternehmensstruktur in die Europäische SE. Bernhard Simon stellt dabei bereits gleichzeitig die Weichen für den späteren Generationswechsel und die Aufteilung der Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung über den heute gültigen Geschäftsverteilungsplan. Damit trägt Dachser der fortgeschrittenen Internationalisierung Rechnung. Die Befugnisse und Verantwortlichkeiten des Unternehmens mit zu diesem Zeitpunkt über 25.000 Mitarbeitern in 42 Ländern werden neu geregelt, u.a. mit Einführung von Business Units und Corporate Directors.

Das dritte große Thema in dieser Epoche sind die Bemühungen und Aktivitäten von Dachser, den Herausforderungen von Umweltproblemen und Nachhaltigkeitserfordernissen zu begegnen. Ihre Anfänge reichen Jahrzehnte zurück, aber spätestens seit 2010 werden ebenso systematisch wie konsequent eine Vielzahl von Maßnahmen verfolgt, die Verantwortung von Dachser als Corporate Citizen ernst zu nehmen, als Unternehmen mit seinen komplexen speditionellen Prozessen unter umweltschonenden Gesichtspunkten neu auszurichten und damit das Geschäftsmodell an die neuen Herausforderungen anzupassen.

 

Prägende Etappen der DACHSER Geschichte (2005 bis 2020)

  • Ab 2006: Ausbau des interkontinentalen Netzwerkes in Europa, Asien und Amerika durch Gründung zahlreicher neuer Air & Sea-Standorte. DACHSER schlägt dabei einen spezifischen, eigenen Weg der Globalisierung seines Logistikgeschäfts ein.
  • 2008: Bernhard Simon erhält den Preis für Familienunternehmen durch INTES und wird von der DVZ mit dem LEO-Award ausgezeichnet.
  • 2013: Erwerb der spanischen Logistikunternehmen Azkar und Transunion und damit Erweiterung des Netzwerkes auf der iberischen Halbinsel, der Türkei und in Südamerika.
  • 2013: Zwölf europäische Lebensmittellogistiker gründen das European Food Network und Führung von DACHSER.
  • 2014: DACHSER verstärkt die Initiative für Berufskraftfahrer und setzt mit der DACHSER Service und Ausbildungs GmbH ein ganzheitliches Konzept zur Förderung von Berufskraftfahrern um.
  • 2015: DACHSER wandelt seine Rechtsform in eine Societa Europeana (SE) um. Geschäftsführungsgremium und Verwaltungsrat werden zu Executive Board und Aufsichtsrat.
  • Formulierung der DACHSER-Mission: „Wir schaffen die weltweit intelligenteste Kombination und Integration logistischer Netzkompetenzen und optimieren damit die Logistikbilanz unserer Kunden“.
  • Formulierung der DACHSER-Werte: Unternehmertum und Mut zur Innovation. Integrative Verantwortung. Nachhaltigkeit. Loyalität und Engagement. Integrität und Ehrlichkeit. Weltoffenheit und Respekt.
  • 2015: DACHSER startet mit einem Projekt zur batteriebetriebenen City-Logistik in Spanien und wird damit zum maßgeblichen Impulsgeber der E-Mobilität in der Logistikbranche. Weitere Projekte zu Umwelt und Nachhaltigkeit folgen.
  • 2017: DACHSER gründet das Enterprise Lab am Fraunhofer IML. Das DACHSER Enterprise Lab ergänzt die eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten um wichtige Kompetenzen und einen flexiblen Zugang zu Spezialisten.
  • Ab 2017: Systematischer Aufbau eines europaweiten Food Logistics-Netzwerkes durch Unternehmensübernahmen und Kooperation bzw. Einbindung von Partnerfirmen.
  • 2019 erhält Bernhard Simon den Global Family Business Award in Udaipur überreicht, den er zusammen mit Birgit Kastner-Simon entgegennimmt. Im Mittelpunkt der Auszeichnung stand die vorbildliche Umsetzung der über Unternehmensgrenzen hinaus beachteten Governance, Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung als Unternehmen und dynamisch innovativem Wachstum.
  • 2018: Mit der emissionsfreien Stückgutbelieferung in der Stuttgarter Innenstadt gewinnt DACHSER den Bundeswettbewerb Nachhaltige Urbane Logistik.
  • 2020: 90 Jahre DACHSER. Umsatz 5,572 Mrd. Euro mit 30.782 Beschäftigten, davon inzwischen 14.165, d.h. fast die Hälfte, im Ausland. Die Corona-Krise lässt die weltweiten Lieferketten zusammenbrechen und konfrontiert die Transport- und Logistikbranche und damit auch DACHSER mit erheblichen Herausforderungen. Für Dachser hieß einer der Lehren aus der Krise der globalen Warenströme: „Die Kunst liegt darin, nicht nur effiziente, sondern auch robuste Versorgungsnetze aufzubauen“. (B.Simon). Dachser erhält zahlreiche Dankesschreiben von Kunden, deren Lieferkette in schwierigsten Zeiten funktionsfähig gehalten zu haben. Mitarbeiter wertschätzen explizit den sorgsamen Umgang mit Hygienekonzepten, die die Sicherheit von Mitarbeitern in den Fokus stellen.

2008

Bernhard Simon erhält den Preis für Familienunternehmen durch INTES und wird von der DVZ mit dem LEO-Award ausgezeichnet.

2009

Die Geschäftsführung von DACHSER im Jahr 2009 – gemeinsam für die Weiterentwicklung des Unternehmens.

2013

Erwerb der spanischen Logistikunternehmen Azkar und Transunion und damit Erweiterung des Netzwerkes auf der iberischen Halbinsel, der Türkei und in Südamerika.

2013

Zwölf europäische Lebensmittellogistiker gründen das European Food Network und Führung von DACHSER.

2015

DACHSER-Mission: „Wir schaffen die weltweit intelligenteste Kombination und Integration logistischer Netzkompetenzen und optimieren damit die Logistikbilanz unserer Kunden“. DACHSER-Werte: Unternehmertum und Mut zur Innovation. Integrative Verantwortung. Nachhaltigkeit. Loyalität und Engagement. Integrität und Ehrlichkeit. Weltoffenheit und Respekt.

2015

DACHSER startet mit einem Projekt zur batteriebetriebenen City-Logistik in Spanien und wird damit zum maßgeblichen Impulsgeber der E-Mobilität in der Logistikbranche. Weitere Projekte zu Umwelt und Nachhaltigkeit folgen.

2019

Bernhard Simon erhält den Global Family Business Award in Udaipur überreicht, den er zusammen mit Birgit Kastner-Simon entgegennimmt. Im Mittelpunkt der Auszeichnung stand die vorbildliche Umsetzung der über Unternehmensgrenzen hinaus beachteten Governance, Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung als Unternehmen und dynamisch innovativem Wachstum.

2020

90 Jahre DACHSER. Umsatz 5,572 Mrd. Euro mit 30.782 Beschäftigten, davon inzwischen 14.165, d.h. fast die Hälfte, im Ausland. 

Epoche 5: Transformation der Geschäftsprozesse und Corporate Governance im Zeichen von Klimawandel und Nachhaltigkeit (seit 2021)

Bernhard Simon wechselt zum Jahresende 2020 vom Vorstands-Vorsitz als Vorsitzender in den Aufsichtsrat. Mit ihm scheidet auch Michael Schilling aus dem Vorstand aus und übernimmt Verantwortung im Aufsichtsgremium. Damit wird ein umfassender und lange geplanter Generationswechsel eingeleitet. Der Wechsel hin zu einem rein extern besetzten Vorstand führt zwangsläufig zu einem gewissen Kulturwandel. Der Einfluss auf das „Wie“ der Unternehmensführung und der gelebten Werte des Familienunternehmens wird nun durch einen aktiven Verwaltungs- und Aufsichtsrat sichergestellt. Zudem wird mit der Berufung von Hans Freudenberg in das Aufsichtsgremium eine Verjüngung erreicht. Das neue Gremium versteht sich als „Strategic Sounding Board“ des Vorstands.

Um die Innovationsfähigkeit und weitere Digitalisierung des Familienunternehmens für die Zukunft sicherzustellen, schuf der Aufsichtsrat das neue Vorstandsressort CRSD („Corporate Research, Solutions & Development“).

Neuer CEO wird der bereits seit 2013 als Finanzvorstand tätige Burkhard Eling, der sehr eng mit Bernhard Simon und Michael Schilling zusammengearbeitet hatte.

Dachser und das Fraunhofer Institut IML erhalten den Logistikpreis für den „digitalen Zwilling“, durch den die Transparenz und Effizienz im Warenumschlag revolutioniert wird. Dies ist ein Meilenstein für die zunehmende Digitalisierung in der Logistik.

Der Aufsichtsrat ist als „Strategy Verifyer“ viel stärker in das aktive Unternehmensgeschehen eingebunden, das von ihm mitgeprägt wird.  Damit sind die Anteilseigner weiter übergreifend in das Unternehmensgeschehen involviert, ohne operativ Einfluss zu nehmen. Die neue Gestaltung der Governance hilft dem Unternehmen, den Generationswechsel zu meistern und gleichzeitig die Kultur als Familienunternehmen zu erhalten.

 

Prägende Etappen der DACHSER Geschichte (seit 2021)

  • 2021: Forcierung der Innovationsstrategie und zugleich der Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivitäten. DACHSER startet ein strategisches Schwerpunktprogramm „Climate Protection“.
  • 2023: DACHSER und das Fraunhofer Institut IML erhalten den Logistikpreis für den „digitalen Zwilling“, durch den die Transparenz und Effizienz im Warenumschlag revolutioniert wird.
  • 2023: Mit der Übernahme des Stückgutgeschäfts mit weiterer Minderheitsbeteiligung von FERCAM baut DACHSER sein leistungsstarkes Landverkehrsnetzwerk weiter aus und stärkt das Stückgut- und Kontraktlogistikgeschäft in Italien.
  • 2023: Durch die Akquisition der Luft- und Seefrachtspedition ACA International erweitert DACHSER das eigene Netzwerk um sechs Standorte in Australien und Neuseeland.
  • 2024: Weitere Expansion des europäischen Food Logistics-Netzwerkes (Niederlande, Österreich, Skandinavien) durch Übernahmen sowie weiterer sukzessiver Ausbau des europäischen und globalen Netzwerkes (u.a. in Italien, Australien, Thailand und Vietnam).
  • 2025: DACHSER feiert das 20jährige Bestehen der Partnerschaft mit Terre des Hommes.
  • 2025: Die Jury der Logistics Hall of Fame würdigt CDO Stefan Hohm als Mastermind der Innovations- und Digitalisierungsstrategie von DACHSER und wählt ihn zum Logistics Leader of the Year.
  • 2026: Lisa Simon und Miriam Simon, als Vertreter der vierten Gesellschaftergeneration werden Mitglieder des Aufsichtsrates.

2023

DACHSER und das Fraunhofer Institut IML erhalten den Logistikpreis für den „digitalen Zwilling“, durch den die Transparenz und Effizienz im Warenumschlag revolutioniert wird.

2025

DACHSER feiert das 20jährige Bestehen der Partnerschaft mit Terre des Hommes.