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Offen für neue Verbindungen

Zusammen mit dem französischen Hersteller für High-Tech-Produkte SOURIAU-SUNBANK hat DACHSER ein neues Logistikkonzept entwickelt: Zwischen Frankreich und Marokko verkehren nun vier statt zwei Fahrten pro Woche. Außerdem optimiert DACHSER die Laderaumkapazitäten mit den Waren anderer Kunden. Unterm Strich spart das Zeit, schafft logistische Flexibilität und steigert die Produktivität.

Zusammen mit dem französischen Unternehmen SOURIAU-SUNBANK hat DACHSER ein neues Logistikkonzept entwickelt
Zusammen mit dem französischen Unternehmen SOURIAU-SUNBANK hat DACHSER ein neues Logistikkonzept entwickelt

Welches technisch anspruchsvolle Produkt, das vor 50 Jahren entwickelt wurde, ist heute immer noch in Gebrauch? Wer auf diese Frage nach einer Antwort sucht, wird im Pariser Vorort Versailles fündig. Dort sitzt ein Unternehmen, das seit über 100 Jahren Bauteile für Transportmittel wie Autos oder Flugzeuge herstellt. Eher unscheinbare Produkte, die allerdings beispielsweise für die Technik eines Flugzeugs unverzichtbar sind – und deren Lebensdauer nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten gemessen wird. Der MIL-DTL-38999 etwa ist so ein Teil. Entwickelt in den 1970er Jahren, ist der Steckverbinder in der weltweiten Luftfahrt als Element elektrischer Verkabelungen immer noch Standard.

Hersteller des cleveren Steckverbinders ist das französische Unternehmen SOURIAU, das nach mehreren Umstrukturierungen inzwischen SOURIAU-SUNBANK heißt und seine High-Tech-Produkte vor allem in Frankreich fertigen lässt. Ein weiterer Schwerpunkt der Produktion liegt auch im marokkanischen Tanger, wo vor 15 Jahren ein weiterer Produktionsstandort eröffnet wurde.

Verbesserung der Lieferkette

Seit dieser Zeit ist auch DACHSER France mit im Boot. Eine „historisch gewachsene“ Verbindung sagt Sylvain Guittet, der bei SOURIAU-SUNBANK für die Logistik verantwortlich ist. Zusammen mit DACHSER-Manager Jean-Manuel Barre, der am Standort La Verrie den Geschäftsbereich Cargoplus leitet, hat er vor einem Jahr ein Modell entwickelt, das die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen auf ein neues Level hebt: Anstatt wie zuvor zwei Mal pro Woche verlässt nun vier Mal wöchentlich ein DACHSER-Stückguttransport das Werk in Champagné bei Le Mans, um Produktionsteile in Richtung Tanger zu bringen. Auch in umgekehrter Richtung macht sich ein Lkw nun vier Mal pro Woche auf den Weg.

„Die Wartezeit zwischen zwei Transporten hat sich deutlich verringert.“ Sylvain Guittet, SOURIAU-SUNBANK 

Damit hebt sich DACHSER France deutlich von der Konkurrenz ab. „Die meisten unserer Mitbewerber“, so Jean-Manuel Barre, „bieten in Richtung Marokko höchsten zwei Termine wöchentlich an. Einen Mitte der Woche und einen am Ende der Woche. “ Für SOURIAU-SUNBANK hat das neue Transport-Modell nach Marokko eine Reihe von Vorteilen. „Die Wartezeit zwischen zwei Transporten hat sich deutlich verringert“, so Guittet. Außerdem sei auch die Zahl der Lieferverzögerungen gesunken.

Anstatt wie zuvor zwei Mal pro Woche verlässt nun vier Mal wöchentlich ein DACHSER-Stückguttransport das Werk in Champagné bei Le Mans.
Anstatt wie zuvor zwei Mal pro Woche verlässt nun vier Mal wöchentlich ein DACHSER-Stückguttransport das Werk in Champagné bei Le Mans.

Gemeinsam günstiger

Anstatt wie früher einen eigenen Lkw zu belegen, teilt sich der High-Tech-Spezialist jetzt die Ladefläche mit anderen Unternehmen. „Wir füllen heute weniger als die Hälfte eines Anhängers“, sagt Guittet. Das macht die Transporte gleichzeitig effizienter und ökologisch sinnvoller, denn Leerfahrten gehören damit der Vergangenheit an. Spätestens bei diesem Argument dürfte auch bei anderen Unternehmen das Interesse an dem neuen Cargoplus-Modell in Richtung Marokko geweckt sein.

DACHSER Cargoplus

DACHSER Cargoplus ist im internationalen Landverkehr für Kunden in ganz Europa unterwegs. Von 16 Standorten werden Komplettladungs- und Stückgutverkehre sowie Projektverladungen in die spezifischen Märkte GUS- und Maghreb-Staaten sowie in die Türkei abgewickelt. Komplettladungen und Projektverladungen gehen auch in den Nahen und Mittleren Osten sowie in die arabischen Länder. Neben Industriegütern werden insbesondere technisches Equipment sowie Komponenten für die Industrie und Textilien transportiert.

Ansprechpartner Christian Auchter Corporate Public Relations