Ein Profi für die Sicherheit

Alexander Esters sorgt bei DACHSER dafür, dass die Arbeitsprozesse noch sicherer werden. Eine Herausforderung, die viel Organisationstalent und Kommunikation erfordert.

Sicherheit geht vor bei Alexander Esters. (Bild: Matthias Sienz)
Sicherheit geht vor bei Alexander Esters. (Bild: Matthias Sienz)

Früher war „DACHSER“ für die Familie Esters aus Kempten nur ein bekannter Firmenname. Denn Alexander Esters arbeitete in einem mittelständischen Handwerksbetrieb für Heizung, Klima und Sanitär als Ausbildungsleiter. Ein wichtiges Thema für ihn war damals schon die Arbeitssicherheit. Berufsbegleitend schloss der Familienvater, der schon zwei Meisterbriefe und einen Abschluss als geprüfter Techniker in der Tasche hatte, eine Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ab.

Als DACHSER ihm dann die Position als Consultant Work Safety im Head Office in Kempten anbot, griff Alexander Esters zu. „Arbeitssicherheit war schon immer ein Thema, das mich sehr interessiert hat und mir am Herzen liegt. Deshalb habe ich die neue Herausforderung bei DACHSER mit Überzeugung angenommen“, erzählt der 55-Jährige. Das Familienunternehmen ist nicht nur deshalb inzwischen ein Topthema daheim: Der Sohn hat nach seinem Realschulabschluss mittlerweile bei DACHSER eine Ausbildung als Kaufmann für Digitalisierungs-Management begonnen.

Zwei aus der Familie bei DACHSER

„Das war wirklich Zufall – aber jetzt sind gleich zwei aus der Familie bei DACHSER“, sagt Alexander Esters und lacht. Man spürt, dass er in seiner Aufgabe aufgeht. Im Head Office im Allgäu ist er Teil eines vierköpfigen Teams und erster Ansprechpartner für die Road Logistics-Niederlassungen in Deutschland rund um das Thema Arbeitssicherheit.

„Jeder Tag ist in meinem Job abwechslungsreich. Die vielen Anfragen aus den Niederlassungen zur Arbeitssicherheit sind immer wieder anders und interessant oder auch mal ungewöhnlich.“

„Eine wichtige Aufgabe ist es derzeit, die Prozesse weiter zu vereinheitlichen“, berichtet Esters. Dazu gehört zum Beispiel die Einführung einer einheitlichen HSE-Software (HSE steht für Health Safety Environment). In erster Linie ist der erfahrene Sicherheitsexperte jedoch als Kommunikator gefordert. Dabei spielt der direkte, persönliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen im Netzwerk eine wichtige Rolle, der pandemiebedingt lange Zeit aber nur per Telefon und Videokonferenz stattfinden konnte.

Doch nun stehen wieder persönliche Treffen auf der Agenda. Zuletzt war Alexander Esters eine Woche im nahen Memmingen, um dort mit der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit den optimalen Ablauf der Prozesse in Sachen Arbeitssicherheit zu besprechen. „Es geht ja auch darum, dass wir den Niederlassungen nicht Prozesse überstülpen, die sich im schlechtesten Fall im Arbeitsalltag nicht effizient genug integrieren lassen. Wir wollen vielmehr für alle die optimale Lösung finden und auch Synergien zwischen den Niederlassungen erschließen. So profitieren alle vom gemeinsamen Wissen“, sagt Esters. So wollen wir zukünftig Daten und Maßnahmen zur erfolgreichen Vermeidung von Arbeitsunfällen aus den einzelnen Niederlassungen zentral erfassen, damit der gemeinsame Erfahrungsschatz noch effizienter genutzt werden kann.

Herzstück der Maßnahmen für Arbeitssicherheit ist im Allgemeinen das STOP-Prinzip. S steht dabei für die Substitution von Risiken, T für technische Maßnahmen wie zum Beispiel Verkehrswege, O für organisatorische Maßnahmen wie Umplanungen von Prozessen und P für persönliche und verhaltensbezogene Maßnahmen, wie die passende Schutzausrüstung. Primäres Ziel technischer Schutzmaßnahmen ist die mögliche Trennung von Mensch und Gefahr. Dabei gilt es immer, alle Informationen und internen Regelwerke auf dem neuesten Stand zu halten. Dazu hat Esters die für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsehbaren Vorlagen zu Arbeitsschutz-Richtlinien, Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen zuletzt komplett überarbeitet.

Alexander Esters unterstützt mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Fachleute in den Niederlassungen auch bei der Überprüfung von Arbeitsstätten sowie bei der Anschaffung von neuen Arbeitsmitteln. Und er informiert das Management über die wichtigsten Kennzahlen.

Ein gefragter und geschätzter Experte. (Bild: Matthias Sienz)
Ein gefragter und geschätzter Experte. (Bild: Matthias Sienz)

Eine gemeinsame Anstrengung

Organisatorisch ist Alexander Esters Teil des Teams „Gefahrgutmanagement und Arbeitssicherheit“, im Fachbereich Container & Dangerous Goods Management. „Der sichere Gefahrguttransport und die vorschriftsmäßige Lagerung von gefährlichen Stoffen sind für die Sicherheit aller Beteiligten aber auch der Umwelt unerlässlich“, erklärt Esters. Daher werden im Fachbereich diese beiden Themen im engen Austausch betreut. Der Fachbereich gehört zum Bereich „Network Management Organization“, in dem auch Themen wie Ladungssicherung, Packmittelmanagement, Qualitätsmanagement sowie Umwelt- und Abfallmanagement angesiedelt sind.

„Jeder Tag ist in meinem Job abwechslungsreich. Die vielen Anfragen aus den Niederlassungen zur Arbeitssicherheit sind immer wieder anders und interessant oder auch mal ungewöhnlich“, berichtet Esters. Ein Beispiel dafür ist, welche Vorschriften und Berechtigungen erforderlich sind, wenn Kunden die DACHSER-eigenen Flurförderfahrzeuge benutzen. Eine Frage, die sich wohl nicht jeden Tag stellt, aber sicherheitsrelevante Aspekte in sich birgt.

„Neben dem ganz normalen Arbeitsalltag versuche ich aber auch, neue Impulse zu setzen“, sagt der erfahrene Spezialist. So wird gerade ein Experten-Kreis zum Thema Arbeitssicherheit mit den besten Fachleuten aus allen Niederlassungen aufgebaut. Dieses Gremium soll dann Fragen beantworten, die aus der DACHSER-Welt eingereicht werden. Eine Welt, in der auch Alexander Esters nach kurzer Zeit heimisch geworden ist.

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